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17 Zuschläge für neue Windräder im Norden: Weniger Kosten
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Bonn/Kiel 17 Zuschläge für neue Windräder im Norden: Weniger Kosten

Zunehmender Wettbewerb unter den Betreibern dürfte auch an Land erzeugten Windstrom für Verbraucher künftig günstiger machen.

Der schleswig-holsteinische Umweltminister Robert Habeck (Grüne).

Quelle: Holger Hollemann/archiv

Bonn/Kiel. Zunehmender Wettbewerb unter den Betreibern dürfte auch an Land erzeugten Windstrom für Verbraucher künftig günstiger machen. Bei einer Ausschreibung hat die Bundesnetzagentur 70 Geboten mit einer Gesamtleistung von 807 Megawatt einen Zuschlag erteilt - darunter 17 aus Schleswig-Holstein mit zusammen knapp 120 Megawatt Leistung. „Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Windenergie kostengünstig ist und sich Projekte in Schleswig-Holstein im Wettbewerb mit anderen Standorten durchsetzen können“, sagte Energieminister Robert Habeck (Grüne) am Freitag in Kiel der Deutschen Presse-Agentur.

Im Schnitt wird der Windstrom noch mit 5,71 Cent pro Kilowattstunde aus dem EEG gefördert. Insgesamt seien 256 Gebote für gut 2100 Megawatt eingereicht worden, teilte die Bundesnetzagentur in Bonn mit. Behörden-Chef Jochen Homann sprach von einem „erfreulich hohen Wettbewerbsniveau“. Habeck sagte, „gut ist auch, dass vor allem Bürgerenergie zum Zuge kommt. Das ist für die Akzeptanz der Energiewende ein Grundpfeiler.“

Mitte April war die erste Ausschreibung für Windanlagen vor den deutschen Küsten zu Ende gegangen. Den Zuschlag erhielten Parks mit einer durchschnittlichen Förderung von 0,44 Cent je Kilowattstunde. Die Ausschreibung ist ein Ergebnis der vorerst letzten Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie löst das bisherige Modell einer pauschalen Förderung mit festen Vergütungssätzen ab.

dpa/lno

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