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Achtung: Kreis warnt vor illegaler Schrottsammlung
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Bad Segeberg/Todesfelde Achtung: Kreis warnt vor illegaler Schrottsammlung

„Hände weg von illegalen Elektroschrott-Sammlern, die mit Flyern kurzfristig für eine Abholung am Straßenrand werben.“ So warnt die Bau- und Umweltverwaltung des Kreises Segeberg die Segeberger jetzt aus aktuellem Anlass davor, Kühlgeräte, E-Herde, Kompressoren, Heizkörper, Waschmaschinen und andere elektronische Geräte vor die Tür zu stellen.

Der Kreis Segeberg warnt aktuell vor illegalen Sammlungen von Elektroschrott.

Quelle: dpa

Bad Segeberg/Todesfelde. In Todesfelde seien am vergangenen Wochenende Flyer mit entsprechenden Aufforderungen in den Briefkästen verteilt worden, die auf eine Sammlung für Donnerstag, 11. Mai, hinweisen.

„Wer darauf reagiert und sein Gerät auf diesem Weg entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die eine Geldstrafe nach sich ziehen kann“, heißt es in der Mitteilung des Kreises weiter. „Im Regelfall erfolgt durch die Sammler ein nicht sachkundiger Umgang mit den Geräten. Sie werden ausgeschlachtet, Betriebsflüssigkeiten können austreten und so zum Teil nicht unerhebliche Schäden verursachen“, sagt Svenja Jürgens vom Fachdienst Wasser, Boden, Abfall. Einige Sammler würden die Geräte ins Ausland verschiffen, wo sie ebenfalls meist von unkundigen Personen – oft auch Kindern – weiterbehandelt würden. „Hintergrund ist immer die Gewinnerzielung auf billigste Art und Weise“, betont Jürgens. Sie weist darauf hin, dass Altgeräte aus privaten Haushalten nur von dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger, in Segeberg also dem Wege-Zweckverband (WZV), sowie von Vertreibern und Herstellern entgegengenommen werden dürfen. Die angekündigte Sammlung in Todesfelde werde von keinem der Genannten durchgeführt, auch nicht in dessen Auftrag. „Insofern liegt hier mindestens ein Verstoß gegen das Elektrogesetz vor, gegebenenfalls auch eine Straftat, da es sich bei einer Vielzahl der auf dem Flyer benannten Geräte um gefährliche Abfälle handelt“, sagt Jürgens. Aufgrund der Brisanz sei auch die Polizei informiert.

Des Weiteren sei der Kreis auch auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Hilfreich seien etwa Kennzeichen von Fahrzeugen, Fotos von sammelnden Personen und Sammelfahrzeugen sowie eine Info an die örtlichen Polizeidienststellen.

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